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Das ewige Thema Katzen-Klo

Nachdem Sissi neulich endlich kapiert hatte, wie man es macht, musste ich gestern feststellen, dass es doch noch nicht so ganz funktioniert. Als ich nämlich gestern nach Hause kam und ins Bad ging, da lag alles, was Sissi an diesem tag gemacht hatte neben dem Klo, aber nicht drin. Unser weißer Vorleger war überseht mit den Häufchen unserer Katze, das Katzenstreu war breit verteilt über den ganzen Badboden und die Katzentoilette stand schräg und nicht mehr an ihrem Ursprungsort, als ob jemand dagegen getreten hätte.

Irgendwas muss Sissi da wohl zu viel gewesen sein. Ich hatte keine Ahnung, warum Katzen das tun, also rief ich meine Mutter an. Die hatte früher nämlich eine Katze und vielleicht konnte sie mir weiterhelfen. Sie erklärte mir, dass es an mehreren Dingen liegen kann. Entweder passt der Katze der Geruch im Klo nicht, es ist schon zu voll oder sie hat ein Problem mit dem Katzenstreu. Sie empfahl mir die Katzentoilette mit einem möglichst geruchlosen Reiniger zu säubern. Ich habe dann einfach ein Spülmittel benutzt, da diese wesentlich weniger streng riechen als der strenge Badreiniger, den ich das erste Mal verwendete. Also Katzenstreu raus, Schale gespült und ordentlich ausgewaschen, dann fix in den Zoohandel und neues Streu geholt (Das von Catsan), Streu wieder reingemacht und das ganze wieder hingestellt.

Jetzt hieß es warten. Als ich dann eine Stunde vor dem Fernseher saß, da hörte ich Scharrgeräusche aus dem Bad. 1 Minute verging, 2 Minuten vergingen und die Katze scharrte immernoch. Ich dachte nur “Was hat sie denn jetzt?”. Ich ging dann mal schauen, was sie da treibt. Sissi saß wirklich in ihrem Katzenklo und scharrte an den Innenseiten der Toilette. Ich habe ihr dann kurz über den Kopf gestrichen. In diesem Moment sprang sie heraus, lief noch einmal um meine Beine und verließ das Bad.

Vorerst herscht also wieder Ruhe im Haus!

Sissi – Unsere neue Katze

Wie ich gestern geschrieben habe, habe ich mehr oder weniger unfreiwillig die Katze mit hoch in die Wohnung genommen. Ich war dann noch schnell beim Zoomarkt und habe ein Katzenklo geholt, da irgendwann die Frage aufkam “Wo macht das Tier eigentlich hin”? Es war ein bischen wie in einem Loriot-Sketch, denn ich habe den Rat der Dame aus dem geschäft befolgt. Ich habe das Katzenklo in das Bad gestellt, die Katze genommen und sie kurz darauf gesetzt. Irgendwie wollte sie das aber nicht so ganz verstehen, denn als sie dann musste, da stand sie vor der Tür, hat gekratzt und gemautzt. Ich habe sie dann wieder angehoben und ins Bad getragen, um sie auf das Klo zu setzen. Sie schaute mich irritiert an, ist dann an mir vorbei gehuscht und stand wieder vor der Tür. Ich nehme mal stark an, dass sie ihr ganzes Leben draußen gelebt hat. Ich habe sie dann quasi wie einen Hund, nur ohne Leine, gassi geführt. Ich stand unten vor der Haustür und habe gewartet, bis sie ein paar mal um die Büsche gestreift ist, um dann unter einer Hecke ihr Geschäft zu verrichten. Sie scharrte und kam dann wie ein Hund zu mir zurückgelaufen. Sie setzte sich vor mich und schaute mich mit großen Augen an als wenn sie mir sagen wollte “Nun mach schon die Tür auf.” Ich war etwas ratlos, denn mir war nicht daran gelegen, nun jedes mal mit ihr runterzugehen, wenn sie musste. Das Problem hat sich lustigerweise so geklärt, dass Cathi ihr gezeigt hat, wie man es macht. Cathi hatte vergessen die Tür vom Bad zu schließen. Als sie dann auf dem Topf saß, da ist die Katze an mir vorbei zum Bad gerannt und hat dann Cathi interessiert beim großen Geschäft zugeschaut. Ich folgte ihr in den Flur, als die Katze vorsichtig das Klo betrat. Als ich durch den Spalt schaute, da sah ich, wie Cathi freudig quietschte, während die Katze auf dem Katzenklo ihr erstes Geschäft verrichtete.

Als wir später am Abend noch etwas Fernsehen schauten, da ging mir die Frage durch den Kopf, wie wir sie eigentlich nennen wollen. “Morle oder Tiger…” Man kommt ja auf die absurdesten Ideen. Ich fragte Cathi, wie sie unsere Katze nennen will. Aber von ihr kam nur ein “Max”. Ich erklärte ihr, dass es ein Mädchen sei. Später am Abend habe ich Cathi zu Bett gebracht und ihr noch eine Geschichte vorgelesen. Es war die Geschichte von der Kaiserin Sissi. Während ich so las kam die Katze wieder vorsichtig ins Kinderzimmer geschlichen. Cathi entdeckte sie und begrüßte sie mit einem “Sissi, Sissi komm her!” Ich dachte, dass es so sei, denn Sissi gefiel mir.