Ausflüge

Kindertasche und Sommertasche

Die letzten Tage hat es zwar immer geregnet, aber ich bin trotzdem noch voller Hoffunung, dass der Wettergott uns nicht vergessen hat und die Sonne bald scheinen wird. Deshalb bin ich in großer Planungsfreude und überlege mir schöne Ziele für kleine Sommerausflüge. Als ich meiner Kleinen davon erzählte teilte sie mir mit welche Sachen auf jeden Fall mitmüssen; Also da wäre die Lieblingspuppe Lilli, der kleine Kuschelbär, das Lämmchen 1,2 und 3 von denen ich die Namen leider schon wieder vergessen habe, die Malstifte, Malbücher usw. Und als sie das alles so aufgezählt hatte fiel uns erstmal auf, dass das ziemlich viel ist (also es fiel mehr mir auf, als der Kleinen, weil sie das ja alles braucht ihrer Meinung nach ;-) ) und dann merkten wir außerdem, dass sie gar keine Tasche oder Rucksack hat in der sie überhaupt etwas hätte transportieren können. Aus diesem Grund machten wir uns gestern im Internet auf die Suche nach einem schönen stylischen Kinderrucksack und dann gleich noch nach einer hübschen neuen Tasche für mich.

Kindertasche für die Kleine

Zu diesen beiden niedlichen Rucksäcken muss ich dazu sagen, dass meine Kleine die Kindertasche mit den Blumen am Schönsten fand. Da die Kindetasche aber von Oilily ist und aus diesem Grund ziemlich teuer habe ich ihr die süße Kindertasche mit kleinen Dinos von Sugar Booger vorgeschlagena, aber meine Kleine findet die Dinos leider nicht so knuddelig, wie ich und daher könnte ich mir vorstellen, dass es dann doch eher die Kindertasche von Oilily wird.

Tasche für mich

Ich habe diese beiden schönen mittelgroßen Taschen von Esprit ins Auge gefasst. Ich finde schlichte Taschen in schwarz und nude sehr schön. Allerdings bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob diese Taschen nicht etwas zu schlicht sind. Gerade für den Sommer könnte ich mir auch eine etwas farbenfrohere Tasche vorstelle, habe allerdings noch keine gefunden, die mir wirklich zugesagt hat. Vielleicht wird es dann auch einfach (wie häufig ;-) nur ein Produkt für meine Kleine, mal schaun.

Auf was für Taschen steht ihr? Mögt ihr eher schlichte Taschen oder farbenfrohe in einem ausgefallenem Design?

Grillfest mit unseren Kindern

Hu, hu

ich bin heute so glücklich, dass ich das gerne ein mal sagen möchte. Anlass war ein Grillfest von Freunden. Wir wurden gestern zum Grillen eingeladen und das Wunderbare dabei war, dass sie selbst Kinder haben und unsere Sprößlinge im selben Alter sind. In einer gemütlichen Runde saßen wir bei unseren Gastgebern im Garten und sahen den Buben beim Spielen zu.
Das Grillfest mit unseren Kindern war so schön gemütlich, einfach nur auf dem Stuhl zu sitzen, mit einem Glas Wein in der Hand und den Kindern beim Toben zu beobachten.
Wehmütig blickten wir auf unsere Sprößlinge und waren zugleich Stolz, dass sie schon so groß geworden sind. Die Kinder vergnügten sich lautstark im Plantschbecken und waren bestrebt den Sand vom Sandkasten ins Planschbecken schnellstmöglich zu befördern. Natürlich fanden wir das nicht so toll und so bekamen wir bei einer Ermahnung nur schelmische Blicke zu geworfen. Jedoch sah das so süß aus, dass uns nichts übrig blieb als es durchgehen zu lassen.
Beim Grill selbst war alles so entspannt. Komisch dieses Gruppenverhalten. Bei uns allein mag Fynn so oft nicht am Tisch sitzen bleiben und es ist kaum möglich in Ruhe zu essen. Doch mit den anderen Kindern zusammen, sitzt er ganz brav am Tisch und wartet geduldig.

Solche Dinge liebe ich, das Zusammenkommen mit anderen Familien. Automatisch herrscht eine losgelöste Stimmung und für die Kinder ist der Kontakt mit anderen Kindern nur ideal. Gestern habe ich wieder gespührt wie schön es ist Mutter zu sein und Freunde zu haben auf die man sich verlassen kann. Außerdem liebe ich den Sommer und die Möglichkeit die Tage draußen an der frischen Luft zu verbringen.

In diesem Sinne, habt noch ein schönes Wochenende

Liebe Grüße Luisa

sportlicher Ausflug auch mit Kind

Das ist doch ein tolles Bild, oder? Anni Friesinger on Tour mit ihrer kleinen Familie. Eine wahnsinns Powerfrau, wie ich finde.

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Wie lautet das Sprichwort: “Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung”
Und ihre Tochter ist so süss, richtig angepumpelt machen die Kleinen ja auch fast alles mit. Also keine Scheu vor dem Wetter und raus in die Natur.

 

 


																	

Urlaubseinblicke

Hallo Ihr Lieben,

heute dachte ich mir einmal von unserem Urlaub zu berichten. In den letzten zwei Wochen haben wir drei uns richtig gut gehen lassen. Wir waren im Urlaub auf der sonnigen Insel Mallorca und ich muss Euch gestehen, es war traumhaft.  Das Wetter, die Menschen allesamt sehr freundlich und sehr kinderlieb. Natürlich haben wir auch fleißig Urlaubsfotos geschossen. Hier könnt ihr ein paar Eindrücke von unserem Ausflug nach Sóller sehen.

Mit dem roten Blitz, eine alte Eisenbahn , ging es durch zahlreiche Tunnel, was unserer Tochter besonders gut gefiel, und durch eine malerische Landschaft.

Sóller war eine sehr schöne Stadt mit kleinen und verwinkelten Gassen. In den Innenhöfen waren kleine Geschäfte und das Leben pulsierte.  Wenn man in den engen Gassen hindurch schlenderte, bekam man das Gefühl gleich im Wohnzimmer der Anwohner zu stehen.

 

 

 

enge Gassen mit vielen grünen Pflanzen

Viele Grüße eure Luisa

Zelten mit Kind

Hallo,
heute möchte ich gerne, als Nachfolgerin von Maria, meinen ersten Blog für euch schreiben.

Jetzt wo die Temperaturen wieder steigen und die Reisezeit bald wieder beginnt, dachte ich mir das Thema Zelten mit Kind anzusprechen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Abenteuer sehr spannend werden kann. Ich bin selbst Mutter von einem Sohn, derzeit 19 Monate alt und wir, mein Mann und ich, sind begeisterte Camping Fans. Letztes Jahr trafen wir die Entscheidung mit unserem Fynn es zu wagen- mit Zelt und samt Gepäck einen Zeltplatz zu erobern.
Für mich stellte es sich vorab sehr kompliziert dar und ich wusste auch nicht so recht an was wir alles denken sollten. So habe ich mich vor der Reise natürlich erst einmal im Internet, und bei Freunden Schlau gemacht. In den folgenden Absätzen möchte ich gerne meine Erfahrungen euch mitteilen und vielleicht auch diverse Tipps geben.

Einen wichtigen Tipp den ich von Freunden bekomme habe war, sich einen Zeltplatz in der Nähe zu wählen. So dass man, wenn es nicht klappt schnell wieder in der Heimat ist. Des Weiteren empfehle ich jeden, der zum ersten mal mit einem Baby zelten fährt eine ruhige, etwas abgelegene Parzelle zu wählen. Weil, wenn die Nächte etwas turbulent werden sollten stört es keinen und wenn andere Familien neben an sind mit kleinen Kindern, kann es passieren auch wenn der eigene Spatz schläft, dass die Nachtruhe gestört wird. So hat man ein wenig Luft und Ruhe für sich selbst.
Gerade in unserem Fall war es sehr heikel, weil Fynn damals nicht durchgeschlafen hat und immer nachts geschrien hatte. Aber alle Camper waren sehr verständnisvoll und das erleichterte uns sehr.
Der zweite Punkt war die Kleidung. Was nehme ich mit? Was brauche ich damit Fynn besonders in der Nacht nicht friert? Das waren die typischen Fragen die mich beschäftigten.
Leider war das Wetter damals im Sonnenmonat August nicht sehr schön, im Gegenteil sehr wechselhaft. Wir hatten alles dabei vom Badewetter bis zum Regenwetter. Das sorgte natürlich dafür, dass die Reisetasche immer größer wurde.
An Kleidung nahmen wir mit: kurze/ lange Hose, Strumpfhosen, Bodys, dünne Langarmshirts, wärmende Sachen z.B. eine Wollhose (zum drunter ziehen unter der Regenhose), eine Fleecejacke- wobei Fleece echt toll ist- wärmt und trocknet schnell, Regenbekleidung, Sonnenhut und eine wärmende Mütze
Für die Nacht haben wir ein Reisebett gekauft und Fynn trug einen Schlafsack mit Ärmeln. Erstaunlicherweise reichte das völlig aus. Je nach Temperaturen kann man auch einen dünnen Sommerschlafsack oder eine Decke nehmen. Eine Mütze für die Nacht haben wir weggelassen. Natürlich gehören Windeln und co. ebenfalls in die Reisetasche. Für die gemeinsamen Mahlzeiten haben wir von Ikea einen Hochstuhl gekauft, der war echt praktisch. Wir hätten bestimmt auch den Reisebuggy nehmen können, aber da saß er zu tief. Für Ausflüge haben wir eine Babytrage dabei gehabt.
Zum Zeltplatz ist vielleicht noch zu sagen, einen zu wählen der ein Babybad hat. Dann kann man den kleinen Schatz mal baden und in Ruhe wickeln.

Fazit, bei uns ist alles gut gegangen und Fynn konnte ganz viele, neue Eindrücke sammeln. Wir lieben die frische Luft und direkt in der Natur zu sein. Ich kann es jedem empfehlen das Abenteuer zu wagen.

Liebe Grüße

Luisa

Am Kamin – Diedorf Teil 2

Ich hatte ja gestern berichtet, dass es einen erschreckend professionellen Anschein machte, als Ande am Kamin stand und unsere Ski mit Wachs gebügelt hat. Zum Glück hat sich das nicht bewahrheitet. Bis auf dass ich mehrmals hinter meiner Tochter und ihm zurückgefallen bin. Als er uns allerdings beim Mittag gesehen hat, da hat er gesagt, dass er kein Problem hat, wenn wir einfach noch eine Runde fahren und dann die Heimaktivität beginnen. So war es dann auch. Cathi hat ein etwas ausgedehntes Nickerchen von 4 Stunden gemacht. In der Zeit hat Ande einen Rotwein aus dem Supermarkt geholt und Glühwein selbst gezaubert. Ich wusste bis dato gar nicht, dass das so einfach geht. Einfach den guten Rotwein in den Topf, eine Vanillestange dazu und ein oder zwei Nelkenblüten. Der Wein hat fantastisch geschmeckt, muss ich sagen. Tausend Mal besser als das billige, süße Zeug. In der Küche unserer Hütte gab es wirklich bezaubernde, anheimelnde Emaille-Tassen. Weiß mit blauen Rankenmuster drauf. So stellt man sich doch einen entspannten Nachmittag im Urlaub vor – Weiße Pracht, Retro-Tassen und mit der dicken Decke auf den Schaukelstuhl. Unter unserem Balkon fiel das Land ab, sodass wir eine Art Aussichtsposition hatten. Wir konnten die endlosen weißen Baumwipfel überblicken. Keine Menschenseele weit und breit, kein Auto. Einfach Stille. Ande räumte den hölzernen Schaukelstuhl auf den Balkon. ich griff nach der Decke. Ande setzte sich auf den Stuhl und ich kauerte mich in Embrionalhaltung auf ihn. Mein Ohr an seiner durchtrainierten Brust. Nicht zu hart und nicht zu weich. So saßen wir dort, tranken unseren Wein und schauten ohne etwas zu sagen in die Weite. Toll war das. Es gibt Momente im Leben, da werden Minuten zu Stunden der Erholung. Das einzige, was man hörte war unser kalter Atem. So saßen wir und schauten der Sonne zu, wie sie immer weiter herabsank. Mir war es fast unangenehm, dass ich so lange auf ihm saß, doch ich sagte nichts, weil ich die Nähe wirklich genoss. Er würde schon etwas sagen, wenn es nicht mehr geht, dachte ich.

Irgendwann, als es einfach zu kalt wurde, weil es draußen zu dunkel war, sind wir nach drinnen gegangen. Wir befeuerten den Kamin und setzen uns auf das Fell. Ande stand noch einmal auf und zog ein Buch aus der Seite seines Koffers. Paulo Coelho – “Der Dämon und Fräulein Prym”. Ich kannte das Buch bereits, denn ich muss zugeben, dass ich ein riesiger Fan von Coelho bin. Ich sagte nichts, denn wirklich gute Bücher werden auch beim zweiten Lesen nicht anstrengend. Sie sind eher wie ein guter Film, den man immer und immer wieder sehen kann. Ande klappte das Buch aus und allein durch seinen Blick erübrigte sich die Frage, ob er vorlesen solle. Wieder schaute er fragend und ging dabei auf die erste Seite. Ich sagte, dass er einfach dort weitermachen solle, wo er aufgehört hatte. So fing er an zu lesen und ich lauschte ihm bestimmt eine halbe Stunde.

Das Buch passte wunderbar zu unserem Abend. Das folgende Zitat werde ich nie vergessen, weil ich es damals schon wahnsinnig schön fand:

“Sie hatte herausgefunden, daß es zwei Dinge gibt, die einen Menschen daran hindern, seine Träume zu verwirklichen: der Glaube, sie seien ohnehin unerfüllbar, oder wenn diese durch eine unerwartete Drehung des Schicksalsrades plötzlich doch erfüllbar werden. In solchen Augenblicken bekommt man Angst vor einem Weg, von dem man nicht weiß, wohin er führt, vor einem Leben voller unbekannter Herausforderungen, davor, daß vertraute Dinge für immer verschwinden könnten.”  Paulo Coelho, “Der Dämon und Fräulein Prym”

Unsere seelige Ruhe wurde dann von Cathi zerschnitten, die dann mit ihrem Steiff-Plüschhasen in der Hand im Wohnzimmer stand und nach Essen verlangte.

Der Mann, für den ich sogar Ski fahre

Am Wochenende war ich mit Cathi und Ande im Thüringer Wald. Mir war nicht klar, dass dort bereits so viel Schnee liegt, dass man Ski fahren kann. Doch das kann man. Genau genommen spreche ich von Langlauf. Am Donnerstag meinte Ande spontan, dass er gerne mal raus würde. Ich hatte da eher an ein Wochenende Mallorca (oder wo es eben warm ist) gedacht. Er dachte an Ski. Ich habe erst eine Schnute gezogen. Ich bin wirklich kein Wintertyp. Aber am Ende hat er mich überzeugt. Sport sei gesünder als faul in der Sonne zu liegen. Die Luft ist gut für die Lunge und der Schlaf sei super erholsam, wenn man sich den ganzen Tag ausgepowert hat. Er würde sich außerdem lieber ins warme Bett kuscheln, wenn draußen alles weiß ist, als unsere beiden verschwitzten, klebrigen Körper aneinanderzureiben, weil die Klima-Anlage im Last-Minute-Hotel ausgefallen ist. Da war er dann auch wieder -der Hundeblick. Da kann ich sowieso nicht nein sagen.

Gesagt getan. Wir haben uns für ein Ferienhaus in Diedorf entschieden. Was heißt entschieden. Da es wirklich eine sehr spontane Entscheidung war, sind wir einfach mit Sack und Pack ins Auto gestiegen und los gefahren. Zum ersten mal habe ich Ande’s Auto gesehen. Schon ein schönes Familienauto :) Er fährt einen Audi. Jedenfalls sind wir einfach dahin gefahren und haben dann an die Türen von gefühlten zewanzig Pensionen geklopft. Normalerweise währe das ein wahnsinnig nerviges Unterfangen gewesen. Je länger man sucht, desto nerviger. Jedoch nicht mit Ande. Keine Ahnung wie, aber er hat echt verstanden uns beide bei Laune zu halten. Naja ihr wisst ja, wie Männer das machen, wenn sie gut im Motivieren sind. Wir haben auf der ganzen Suche immer gelacht und es hat nicht weh getan, dass wir erst 15 Uhr am Mittagstisch saßen.

Gefunden haben wir dann eben ein Ferienhaus in Diedorf. Etwas über unserem Budget, aber Ande meinte, dass das klar gehen würde.  Das Haus hatte um die 80qm, 2 Schlafzimmer, eine Wohnküche und einen Balkon. Ach ja – einen gemütlichen Kamin gab es auch noch. Mit obligatorischem Bärenfell davor. Über unsere Abende auf dem Bärenfell erzähle ich später noch ein bischen.

Am Samstag Morgen ging es dann also los mit Ski fahren. Ich muss dazu sagen, dass ich das letzte mal mit 12 oder so Ski gefahren bin. Genauso habe ich mich dann auch angestellt. Als ich morgens aufgestanden bin stand Ande mit einem Uralt- Bügeleisen an unserem Kamin. (So eins, dass man auf dem Kamin aufwärmt.) Er wachste unsere Ski damit. Ich dachte nur “Oh, oh, das wird kein Spaß). Die Peinlichkeiten gingen schon los, als ich die Schuhe angezogen habe. Da habe ich mich so ungeschickt angestellt, dass ich mehrmals umgefallen bin. Ande hat mich dann von hinten gehalten und mein Kind und er haben sich kaputt gelacht.

Danach ging es auf die Leupe. Ich war erstaunt davon wie geschickt Cathi sich sofort angestellt hat. Ande hat ein paar Dinge erklärt und Cathi hat sie sofort umgesetzt und ist mit ihm davon gezogen. Ab und an musste ich dann rufen, weil sie vergessen hatten, dass ich auch noch da bin. Ande hat dann gewartet, meine Hand genommen und ist ein Stück mit mir getrabt (?) Einmal sind wir dabei auch umgekippt und haben uns im Schnee gewälzt. Cathi und ich waren dann schon beim Mittag auf der Hütte (Sagt man das bei Langlauf überhaupt so?) ziemlich fertig. Ande hat darauf Rücksicht genommen und vorgeschlagen, dass wir noch eine Runde fahren und uns dann mit einem Glühwein und Decken auf die Terasse hocken.

Cathi hat unten im Garten einen Schnemann gebaut, während wir oben saßen in dicken Klamotten und einer Dekcke, auf die Baumwipfel geschaut und ein bischen gekuschelt haben. Mann haben meine Beine weh getan. Teil 2 gibt es demnächst.

 

Die Muppets

Ich war mit Cathi mal wieder im Kino. Diesmal ist das ganze aber hauptsächlich auf meinem Mist gewachsen. Und zwar haben wir uns die Muppets angesehen. Ich kenne die Muppets  noch aus meiner Jugend. Ich war damals ein riesen Fan. Bei Cathi war ich mir nicht so sicher, ob es ihr gefallen würde. Schließlich wirken die Muppets gegenüber den ganzen modernen Avatar- und Animationsfilmen ja wie Relikte aus einer anderen Zeit.

Unterm Strich war es aber ein sehr schöner Abend. Wie fast alles im Animationsbereich gehören die Muppets mittlerweile Disney. Was mir nicht gefallen hat war, dass die Macher versucht haben den Film krampfhaft auf die neue Generation von Kindern anzupassen und ihre alten Fans dabei nicht zu vergessen. Schwieriger Spagat, der nicht ganz geglückt ist, wie ich finde. Der Unterschied zu damals ist, dass die Muppets damals eigentlich als Geschichte für erwachsene starteten oder man den Kindern einfach mehr Erwachsenenhumor zugemutet hat. Damals gab es noch die berühmten Meta-Witze. Meta ist die Kommunikation über die Kommunikation. Ich weiß das, weil ich Pädagogin bin ;)

Damals war einfach der Humor viel feiner. Heute hat man eben versucht einen Spagat zu schaffen zwischen Jung & Alt und ich kann euch auch sagen, woran das liegt: Die hatten eben Angst, dass ihnen das neue Kundensegment weg bricht, welches nicht mit ihnen aufgewachsenen ist. Am peinlichsten war die HipHop-Szene. Dieser Rap ist ein Tribut an die Junge Generation. Oder das, was die Disney-Produzenten meinen, das den Jüngsten gefällt. Für mich geht die Szene total in die Hose.

Nichts desto trotz finde ich Jason Segel total toll in dem Film. WIe er mit den Puppen spielt ist der Wahnsinn. Er macht sie wirklich lebendig. Wahrscheinlich haben sie ihn gecastet, weil er schon einmal mit Puppen gespielt hat. Das war in Forgetting Sarah Marshall. Da arbeitete er die ganze Zeit an einem Vampir-Musical mit Puppen.

Worauf ich hinaus wollte war, dass Cathi es überhaupt nicht langweilig war. Ich glaube wir müssen demnächst Miss Piggy Poster aufhängen.

 

Hier ist der Link zum Video: http://www.disney.de/muppets/startseite.jsp

Nachdenken…

Gestern habe ich ja den Mann kennengelernt. Ich habe wirklich darüber nachgedacht, ob es Sinn macht diesen Mann zu treffen. Meine Freundin hat mich, nachdem er zu uns gekommen ist, versucht zu bequatschen, das ich mich mit einem Mann arabischer Abstammung vielleicht unwohl fühlen würde, aber darum geht es überhaupt nicht.

Ich kenne all die Cliches über arabische Männer. Manche sagen, dass sie ja nur hierher kommen, um Frauen zu heiraten, um dann hier zu bleiben. Jedenfalls ging es mir nicht so, obwohl ich dieses Vorurteil kannte. Er wirkte wirklich interessiert. Er war nicht wie einer dieser rüden Männer, die nur “auf das eine aus” waren. Als Frau, die im Leben steht, würde man das ja auch irgendwie merken. Es war ein sehr langes -eigentlich lapidares- Gespräch, nachdem er fragte, ob wir einen Kaffee trinken. Ich denke ich werde es auch gegen den Willen meiner Freundin machen, aber ich werde mich nicht “gewinnen” lassen, wie sie sagt.

Cathi und ich im Zoo

Vor 2 Wochen habe ich eine Werbung im TV gesehen – von einem großen Online-Reisebüro. Dort wurde eine Reise zum Leipziger Zoo beworben. Ich kannte den Zoo aus der TV-Sendung beim MDR und da dachte ich “Es ist ja Weihnachten”. Also habe ich meinem Kind ein tolles Wochenende in Leipzig geschenkt. Morgens ging es mit dem ICE nach Leipzig. Eine Stunde Fahrt war es nur. Angenehm also. Cathi hat eigentlich die ganze Fahrt Kasette gehört und ich habe gelesen. Vom Bahnhof sind wir ersteinmal ins Hotel. Ich hatte noch nie ein Hotel, welches so nah am Bahnhof lag. Da ich bei Strassenkarten immer Probleme habe die Längen abzuschätzen, habe ich gedacht es wäre vil weiter vom Bahnhof weg und wollte mich schon informieren, ob nicht eine von den vielen Bahnen die “500m” fährt. Ich habe aber dann die blaue Leuchtreklame gesehen und die war wirklich genau gegenüber der Straße.

Cathi und ich haben also nur schnell unser Zeug abgestellt, uns kurz frisch gemacht und sind gleich in den Zoo. Wie gesagt, wir kannten es beide schon aus der TV-Serie und ich war irgendwann vor hundert Jahren schonmal da, aber irgendwie war alles ganz anders, als in meiner Erinnerung.

Man wird richtig eingesaugt von einer Mischung zwischen Wüste und Regenwald, da man gleich am Eingang beginnt auf Sandwegen zu laufen, man tropische Pflanzen sieht und alles aus Tropenholz gebaut ist. Unter anderem ist dort auch eine kleine Hütte, die den Souvenir-Stand beherbergt. Cathi wollte natürlich sofort rein. Ganz schön teuer dort. Cathi hat sich sehr für eine kleine Robbe begeistert. Die war auch süß, nur ich bin nicht bereit 70 Euro auszugeben, also musste ich das Cathi beibringen. Nach einigem hin und her war dann doch ein Giraffen-Schlüsselanhäger interessanter.

Gleich hinter dem Eingang kommt das Aquarium. Super schön gemacht und man bekommt vom “Goldfisch” bis zum kleinen Hai alles geboten. Oben in der zweiten Etage ist eine Art Rondell, wo Rochen und Haie im Kreis schwimmen. Ich habe mich dort kurz niedergelssen, da ich das blaue Licht total beruhigend fand. Ich denke jetzt über ein Aquarium für zu Hause nach. Cathi ist die ganze Zeit den Fischen hinterher gerannt.

Nach dem Aquarium ging es weiter. Der Leipziger Zoo besteht aus mehreren “Welten”. Da gibt es zum Beispiel Asien, Pongoland und Gondswanaland. Das Pongoland hat mich persönlich nicht so sehr beeindruckt. Es ist zwar nett gebaut, aber man sieht eben nur hunderte Affen. Cathi hatte aber ihren Spaß und hat versucht mit ihnen zu reden und sich daran gefreut, wie sie sich da lang hangeln. Das Gondswanaland war wiederum sehr, sehr beeindruckend. Man sieht viele Tiere, die man so noch nicht gesehen hat, wir hatten eine Führung, der Zooführer hat alles sehr schön erklärt und am Ende konnte man auch noch eine Bootsfahrt machen. Das ist in meinen Augen der entspannendste Teil für Eltern, da man sich in den paar Minuten wirklich einmal entspannen kann. Man fühlt sich für eine kurze Weile wirklich wie in die Vergangenheit versetzt. Alles in allem war es ein sehr schöner Tag und Cathi erzählt immer noch davon. Es hat ihr also sehr gefallen. Am Ende des Tages war ich mit Cathi dann noch auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt, welcher auch sehr schön und liebevoll gestaltet ist. Da hatte dann die Mama ihren Spaß, Cathi nicht so sehr. Ich kann es nur empfehlen und Leipzig sieht uns bestimmt mal wieder.