Was steckt eigentlich hinter dem Osterfest? Wieso sind es gerade Osterhasen und Ostereier, die zu dieser Jahreszeit alle Aufmerksamkeit an sich reißen? Und woher stammt überhaupt der Begriff Ostern?

Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, möchte ich euch heute die Antworten zu genau diesen Fragen liefern. Schließlich werden sich einige von euch bereits mit genau diesen Themen beschäftigt haben.

Warum feiern wir eigentlich Ostern?

Gleich vorweg: Das Osterfest ist – bezogen auf das Christentum – das älteste und wichtigste Fest. Das bedeutet jedoch nicht, dass man zwangsläufig Kirchenanhänger sein muss, um ein ausgiebiges Osterfest mit seiner Familie feiern zu dürfen. Am Osterfest – welches übrigens jedes Jahr auf den Ostersonntag fällt – wird die Gedächstnisfeier für die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Frühestens kann das Osterfest auf den 22.März fallen, spätestens kann jedoch am 25. April mit der Eiersuche begonnen werden. Damit ich jetzt nicht den Rahmen sprenge, verweise ich euch gleich an dieser Stelle auf den spannenden Wikipedia Artikel zum Thema Auferstehung Jesu Christi. Das Osterfest läutet übrigens auch die sogenannte Zeit der Osterfreude ein, diese dauert 50 Tage. Ende der österlichen Freudenzeit ist Pfingsten

Viele Osterbräuche haben sich außerchristlich entwickelt und somit kam es, dass nicht nur Religionsanhänger das Osterfest feierten.

Was haben Osterhasen und Ostereier mit dem Osterfest zu tun?

Eine ganz klare Begründung, weshalb Hasen mit Ostern in Verbindung gebracht werden gibt es nicht. Allerdings erwähnte Georg Frank im Jahre 1682 in seinem Werk „De ovis paschalibus“ die sogenannten „Oster-Eyern“, weiter heißt es in einer Übersetzung

„in Elsaß und den angrenzenden Gegenden nennt man diese Eier Haseneier auf Grund der Fabel, mit der man einfältigen im Geiste und Kinder weissmacht, der Osterhase lege solche Eier und verstecke sie in den Gärten im Grase, damit sie von den Kindern zum Ergötzen der lächelnden Erwachsenen desto eifriger gesucht werden.“

Lassen wir das einfach mal so stehen.

Seit vielen Jahren existiert so auch schon der Brauch, dass die Kinder am Ostersonntag auf die Suche nach den bemalten Ostereiern gehen. Der genaue Ursprung der Eiersuche ist allerdings nicht bekannt. Das Bemalen der Eier hingegen ist eine weitverbreitete christliche Tradition.

Woher stammt überhaupt der Begriff Ostern?

Auch hier gibt es leider keine ganz klaren Erkenntnisse, woher die Bezeichnung Ostern tatsächlich abgeleitet wird. Allerdings liegt nahe, dass „Ostern“ vom altgermanischen „Ausro“ – „Morgenröte“, abgeleitet. Es liegt nahe, dass  „Morgenröte“ die Bezeichnung für ein Frühlingsfest war. Da die Osterzeit in den Zeitraum der Frühlingsfeste fällt, ist das also gar nicht mal so abwegig. Eine andere Vermutung ist, dass „Ostara“ der Name einer angelsächsischen Licht-Götting war.

Ostergeschenke müssen nicht teuer sein

Im Zuge der Kommerzialisierung diverser Feier- und Festtage ergab es sich, dass auch zu Ostern kleine Aufmerksamkeiten an die Liebsten verschenkt werden. Wer sich allerdings nicht gleich dem Kaufwahnsinn hingeben möchte, kann auch einfach mal bei den Kleinanzeigen auf markt.de stöbern. Da lassen sich dann auch besondere Sammlerstücke finden, die weitaus mehr Freude bereiten können, als ein standardisiertes Ostergeschenk aus dem Kaufhaus ;-)

In diesem Sinne: Frohe Ostern

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