Monthly Archives: Oktober 2011

Ideen für die kreative Brotzeit-Gestaltung

Damit unsere Kinder jeden Tag mit Freude ihre Brotdose öffnen! ;-)

Über das Wochende habe ich mich also schlau gemacht, was zur täglichen Brotzeit im Kindergarten gehört. Dabei hab ich herausgefunden, dass zu einem gesunden und ausgewogenen Frühstück, die folgenden vier Komponenten in die Bortbox gehören:

  1. Getreideprodukte (wie z.B. Vollkornbrot)
  2. Milchprodukte (wie z.B. Käse, Joghurt oder Quark)
  3. Frisches Obst und/oder Gemüse
  4. Getränke

Eine bewusste und gesunde Ernährung in der Kindheit ist sehr wichtig, weil sich besonders bis zum 10. Lebensjahr entscheidet, was Kinder als Erwachsene essen. Ihre späteren Essgewohnheiten werden also in der Kindheit schon ausgeprägt. Eine ausgewogene Ernährung kann außerdem schon jetzt Krankheiten vorbeugen.

Damit Kinder ihr gesundes Frühstück gerne essen, ist es wichtig, keine Langeweile aufkommen zu lassen. :-) Dabei kommt es vor allen Dingen auch eine ansprechende Optik an und auf Abwechslung. Kein Kind sich nach spätestens einer Woche über das immer gleiche Brot freuen, das immer mit dem gleichen Käse belegt ist und einsam in der Brotdose liegt. Das Motto ist deshalb: „Bunt ist gesund!“ Denn wenn der Inhalt einer Brotdose farbenfroh gestaltet ist, kann man sich sicher sein, dass das Kind viele wichtige Nährstoffe und Vitamine mit dem Frühstück zu sich nimmt. Und außerdem regt es ganz klar den Appetit an! ;-)

Auf spezielle Pausensnacks und Kinderlebensmittel kann man dabei übrigens verzichten. Die meisten sind trotz gegenläufiger Werbeversprechen ungesund und vor allen Dingen teuer. Viel gesünder ist es, sich die Zeit zu nehmen und das Frühstück für das Kind selbst zu gestalten. Und das muss ganz und gar nicht langweilig sein – auch ohne Bärchenwurst!

Allgemein gilt natürlich, dass man zwischen verschiedenen Brotsorten variieren sollte. Also mal Graubrot, mal Schwarzbrot, mal Vollkornbrot usw. Natürlich darf es auch mal ein Brötchen sein oder man klappt einfach zwei verschiedene Brothälften zusammen, das fand meine Tochter schon immer toll. Falls jemand von euch überzeugt davon ist, dass sein Kind die Hälfte dieser Brotsorten überhaupt nicht mag: Ich rate es trotzdem auszuprobieren. Cathi hat letzte Woche zum Beispiel mal Pumpernickel mitbekommen. Extra nur eine kleine Scheibe, weil sie die zu Hause nie angerührt hat. Und als ich nach dem Kindergarten mal in die Brotdose geschaut habe: Sie war leer. Und meine Tochter hat mir zuverlässig versichert, dass sie das Brot wirklich selbst gegessen hat :-) . Kinder essen auswärts wirklich andere Dinge als zu Hause und im Kindergarten probieren sie vielleicht wirklich mehr aus.

Auch der Brotbelag sollte sich natürlich abwechseln. Mal Käse, mal Wurst, Ei, Frischkäse mit Kräutern usw. Ganz besonders toll ist es auch, ein Salatblatt oder Gemüse wie Gurkenscheiben mit auf das Brot zu legen. So schmeckt es gleich noch viel frischer und leckerer :-) . Anderes Gemüse oder Obst legt man dann natürlich separat bei. Und das kann auch in ganz verschiedenen Formen geschehen. Zum Beispiel als Obstsalat oder als selbstgemachter Joghurt mit Obst.

Über Getränke muss ich mir übrigens keine großen Gedanken machen. In unserem Kindergarten stehen immer Wasser und Tee für die Kinder bereit. Wenn meine Kleine bald mal einen Ausflug mit dem Kindergarten macht würde ich ihr zum Beispiel Fruchtschorle mitgeben. Das ist gesünder als Saft und gibt zusätzlich Energie.

Ich bin wirklich erstaunt, wie ergiebig dieses Thema ist. Auf meiner Suche im Internet, in Rezeptbüchern oder inspiriert von meiner eigenen Kindheit hab ich nämlich ein paar tolle „Rezepte“ zusammengetragen. Diese werde ich im Laufe dieser Woche posten, damit ihr jeden Tag neue Ideen für eine bunt und gesund gestaltete Brotzeit habt!

Das Frühstück für sein Kind auf diese Art und Weise selbst zu gestalten, nimmt eventuell morgens etwas Zeit in Anspruch. Aber man kann sich sicher sein, dass sich das Kind gesund und ausgewogen ernährt. Das ist wichtig für jeden Tag und auch für die Zukunft! Und mir macht es sogar richtig Spaß, die Brotzeit für meine Kleine immer wieder anders und lustig zu gestalten. :-) Ich bin mir auch sehr sicher, dass das bei Cathi gut ankommt.

Gesunde Ernährung im Kindergarten

Was kommt heute in die Frühstücks-Box?

Das ist eine wichtige Frage, über die sich sicherlich jede Mutter Gedanken macht, die ihr Kind in den Kindergarten oder in die Schule schickt. :-) Es ist sehr wichtig, Kindern ein zweites Frühstück in den Kindergarten mitzugeben, denn das Frühstück zu Hause reicht nicht aus, um bis mittags aktiv zu bleiben.

Ich finde das Frühstück im Kindergarten aus zwei Gründen sehr wichtig: Erstens, weil die die Kinder Energie fürs Spielen, Toben und Lernen brauchen und zweitens, weil ich es schön finde, dass die Kinder alle gemeinsam Frühstücken. Manchmal findet im Kindergarten an bestimmten Tagen des Monats ein Frühstück statt, das vom Kindergarten gestellt wird. Da kommen ganz viele verschiedene, leckere Sachen auf den Tisch. Brötchen, Brot, Aufschnitt, Müsli, Obst usw. Die Kinder dürfen also selbst entscheiden, worauf sie gerade Lust haben und lernen, sich ihre Brötchen selbst zu schmieren und sich ihr Frühstück zusammenzustellen. Ich finde, das ist eine sehr schöne Sache. Ich denke auch, dass die Kinder dadurch lernen, vielfältiger und abwechslungsreicher zu essen, indem sie mehr Dinge kennenlernen. Woanders probieren Kinder ja auch Sachen, die sie zu Hause nicht essen. Denn natürlich hat jeder Haushalt auch so seine bestimmten Produkte, die immer wieder gekauft werden.

In manchen KiGas ist es sozusagen „verboten“, ungesunde Sachen mitzubringen. Das bedeutet also Toastbrot mit Marmelade oder Nutella, Süßigkeiten, ungesunde Backwaren wie Muffins oder Schokohörnchen kommen nicht in Frage. Ganz schlimm finde ich ja auch solche Sachen wie Milchschnitte und oder Knoppers. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die denken, dieses Zeug sei gesund – nur weil in der Werbung von einer Extraportion Milch die Rede ist. Was das angeht, sind die ErzieherInnen auch wirklich streng. Schon beim ersten Gespräch mit der Kindergartenleitung wurde darauf aufmerksam gemacht. Bei der Anmeldung ist es also praktisch Voraussetzung, dass die Eltern sich bereit erklären, an diesem Gesundheitsprogramm teilzunehmen. Ich finde, das ist eine sehr gute Sache. Man weiß von Anfang an, „woraus man sich einlässt“ und es geht ja auch darum, dass alle Kinder gesunde Sachen mithaben sollen, damit bei anderen Kindern kein Neid aufkommt.

Das bedeutet nicht, dass ich mein Kind niemals solche Süßigkeiten essen lassen werde. Natürlich bekommen sie auch mal einen Toast mit Nutella – ich bin, was das Frühstück angeht ja selbst eher der süße Typ. Aber im Kindergarten haben sie so die Möglichkeit auch ein gesundes Frühstück kennenzulernen und sie bekommen so auch die nötigen Nährstoffe geliefert.

Das mitgebrachte Frühstück in der Brotdose sollte abwechslungsreich und mit Liebe gemacht sein. Kinder sollen ja auch Spaß daran haben gesund zu Essen, also muss das Essen auch ansprechend gestaltet sein. Sonst muss man sich ja auch nicht wundern, dass die Kinder lieber bunte Fruchtzwerge oder die Schokohörnchen mit dem lustigen Clown in der Brotdose haben wollen.

Ich werde also über das Wochenende ein paar Ideen zusammensammeln, wie man das Frühstück für den Kindergarten abwechslungsreich gestalten kann. So gehen mir dann auch hoffentlich nicht so schnell die Ideen aus. :-)

Der erste Tag im Kindergarten

Soo, der Kindergarten hat meiner Tochter gestern dann ja doch noch so gut gefallen, dass sie heute ohne Murren gleich wieder hingegangen ist :-) . Ich war ja fast ein bisschen überrascht, es war so als hätte sie völlig vergessen, dass sie gestern morgen noch ganz furchtbar geweint hat. Aber Anke hatte mir auch erzählt, dass das nicht mir lange angehalten hat – alles im normalen Rahmen also. Trotzdem gab es heute morgen wieder Tränen. Es war nicht so schlimm wie gestern, aber dieser Moment des von mit zurückgelassen werden scheint sie noch zu erschüttern. Ist ja auch ganz normal.

Als ich sie gestern dan abgeholt habe, muss ich ganz erlich zugeben, dass ich nicht weiß, wer sich mehr darüber gefreut hat. Es war den Vormittag ja doch noch sehr komisch. Das Kind das erste Mal irgendwo für eine so lange Zeit alleine zu lassen. Die Verantwortung in die Hände “Fremder” zu legen. Und dann auch noch diese Stille im Haus… ;-) Ich hatte gestern einfach viel zu viel Zeit und Ruhe, um darüber nachzudenken. Aber so lange es Cathi im Kindergarten gefällt, fühle ich mich natürlich auch gut. Ich bin gespannt, wie sich das über die Zeit so entwickelt. Besonders wenn sie sich schon richtig in den Kindergarten eingelebt hat und verstanden hat, dass sie dort jetzt jeden Tag hingeht. Das sie die Möglichkeit hat, jetzt wieder ein Stück selbstständiger zu werden und zu lernen, eigene Freundschaften zu knüpfen freut mich auf jeden Fall sehr.

Jedenfalls geb es gestern zu Mittag Cathis Lieblingsessen: Nudeln mit Tomatensoße. Viel über den Kindergarten erzählt hat sie allerdings nicht. Sie hätte gemalt und draußen gespielt. Das hatte mir Anke ja vorher auch schon erzählt ;-) . Sie schien mir auch gestern müder zu sein als sonst. Aber das ist ja auch kein Wunder, die ganze Aufregung, so viele neue Gesichter und Eindrücke. Sie wollte an dem Abend auch schon früher ins Bett als sonst.

Ich werde mir die Zeit jetzt im Garten vertreiben. Der muss endlich mal winterfest gemacht werden. Ja ja, es wird wohl auch noch ein bisschen Zeit brauchen, bis ICH mich an die neue Situation gewöhnt habe…

Der schwere, schwere Abschied

Zu allererst: Ja, es gab Tränen! ;-) Meine kleine Maus hat bitterlich angefangen zu weinen, als ich mich nach ein paar Minuten Eingewöhnungszeit auf den Weg machen wollte. Am Anfang war noch alles gut. Wir kamen an, die Erzieherin (Anke heißt sie) hat uns sehr nett begrüßt und es waren auch schon ein paar Kinder da, die durch den Raum geflitzt sind oder schon gespielt haben. Und Cathi ist auch gleich rein und hat sich alles angeguckt, während ich noch ein bisschen mit Anke gequatscht habe. Dann haben wir Cathis Fach bezogen, alle Sachen hineingetan, die im Kindergarten bleiben und dann wollte ich los und wirklich von der einen Minute auf die andere klammerte sie sich an mein Bein und wollte mich nicht gehen lassen. Und dann flossen die Tränen…

Ich hatte mir schon vorher fest vorgenommen, dass ich gehen würde. Auch Anke hat mich darin bestätigt, dass es letztendlich schlimmer wäre, wenn ich meine Tochter wieder mit nach Hause nehmen würde. Denn dann kann es seine Angst vor dieser Situation nicht verlieren – lernt also nicht, dass der Kindergarten gar nichts schlimmes ist. Ohnehin hat Anke mir erklärt, dass wenn ein Kind nur so um die zehn  Minuten weint, es nur um ein wenig “Extrazuneigung” geht. Sie wird mir also nachher sicherlich berichten, wie lange Cathis Weinen noch angehalten hat. Allgemein hört das Kind wohl zwischen zwei Tagen und vier Wochen auf, beim Abschied zu weinen.Ich muss sagen, dass ich nichts dagegen hätte, wenn es bei uns nur zwei Tage dauern würde. Denn obwohl ich mich wirklich schnell auf den Weg gemacht habe – die Tochter so weinen zu hören und sie dann verlassen zu müssen fand ich schon sehr schwierig. Eine solche Situation gab es bei uns natürlich noch nicht. Aber an erster Stelle ist es mir natürlich wichtig, dass Cathi sich schnell in den Kindergarten einlebt und sich dort wohl fühlt.

Soo, und jetzt bin ich hier ganz alleine zu Hause. Und es fühlt sich seeehr komisch an ;-) . Es ist so still und ich muss mich beim Schreiben dieses Textes überhaupt nicht beeilen. Erst um halb eins muss ich meine Kleine wieder aus dem Kindergarten abholen. Es klingt verrückt, aber ich weiß überhaupt nichts mit mir anzufangen… Vielleicht sollte ich Putzen. Aber andererseits… Ich könnte ja auch einfach etwas tun, was mir gefällt. Na, ich bin sicher da wird sich schon gleich etwas anfinden ;-) . Aber als erstes werde ich hier mal die Musik einschalten, damit es nicht mehr ganz so still im Haus ist. :-)

Ausgerüstet für den Kindergarten

Ein Turnbeutel darf nicht fehlen, Sportklamotten, eine Brotdose, eine tolle Trinkflasche – und selbstverständlich die Kindergartentasche ebenso.

Nochmal zurück zu der Trinkflasche. Es gibt da bestimmte Kriterien auf die man auchten sollte, wenn man sich für so eine Trinkflasche entscheidet:

  1. Natürlich sollte sie komplett frei von Schadstoffen sein
  2. Sie sollte nicht müffeln (kennt ihr das, wenn die so komisch riechen von innen? Meiner Meinung nach schmeckt dann das Trinken auch ganz anders…)
  3. Sie sollte natürlich dicht sein

Das sind meiner Meinung nach die drei wichtigsten Kriterien. Schön ist es natürlich auch, wenn sie gut isoliert und noch dazu hübsch aussieht :-) . Um nicht irgendeine Flasche geschenkt zu bekommen, habe ich mich vorher gut darüber informiert, welche Flasche das alles bietet und hab mich dabei einem Test von Öko-Test orientiert. Den findet ihr auf dieser Seite:

http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=97417;bernr=07;co=

Testsieger waren die Alutrinkflaschen und so eine ist es dann auch geworden. Und auf den ersten Blick scheint sie wirklich zu halten, was sie verspricht. Ab morgen folgt dann der Praxistest :-) .

Ich hätte eigentlich gedacht, dass es noch viel vorzubereiten gibt, aber eigentlich muss ich nur noch die Sachen zusammenlegen, die die Kinder morgen mitnehmen müssen. Das sollte ganz fix gehen.