Monthly Archives: September 2011

Backe Backe Ku… äh Pizza – Bunt belegte Vollkornpizza

Ich hätte nicht gedacht, dass sich meine “Backe Backe”-Kategorie SO schnell füllen würde….

Aber jetzt zurück zur Pizza: Es soll was gesundes sein, dachte ich mir, etwas für eine abwechslungsreiche Ernährung. Deshalb hab ich mir für diese Pizza mal einen Vollkornteig ausgesucht. Soll heißen, ich hab den selbst auch noch nie so gebacken, also ist das folgende Rezept noch nicht von mir erprobt worden. Aber ich wollte euch trotzdem teilhaben lassen ;-) .

Rezept für ein Blech bunt belegte Vollkornpizza

Zutatenliste

Für den Teig:

400 g      Weizenvollkornmehl
1 Pk.      Trockenhefe (20 g)
200 ml    lauwarmes Wasser
2 TL       Salz
6 EL       Olivenöl

Für die Pizzasoße:

200 g     geschälte Tomaten aus der Dose
75 g       Tomatenmark
1 TL       getrockneter Oregano
1 EL       Olivenöl
1/2         Zwiebel, fein gehackt
1            Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Prise   Zucker
Pfeffer
Salz

Für den Belag:

500 g     Brokkoli
1 Dose   Mais
1 Dose   Tunfisch
125 g     Schafskäse
200 g     Kochschinken
200 g     Käse

Zubereitung

Um den Teig zuzubereiten, zuerst das Mehl mit dem Salz und der Trockenhefe in einer Rührschüssel mischen. Dann das lauwarme Wasser und 2 EL Öl zufügen und das Ganze mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.

In dieser Zeit kann man schonmal die Soße zubereiten. Die Zwiebelhälte und die Knoblauchzehe fein hackten und in Olivenöl glasig dünsten, am besten in einer hohen Pfanne. Die Tomaten aus der Dose zerkleinern und mit dem Saft dazugeben. Das Tomatenmark, den Organe, Salz und Pfeffer hinzugeben und mit der Prise Zucker abrunden. Die Soße auf bei niedriger Temperatur so lange köcheln lassen, bis es eine dickliche Konsistenz wie Püree erreicht hat.

Nun ein Backblech mit mit Backpapier belegen und den aufgegangenen Teig darauf ausrollen. Die Pizzasoße auf den Boden streichen. Und dann wird fröhlich belegt :-) . Der Brokkoli muss geputzen, gewaschen und in kleine Röschen zerteilt werden. Die Rößchen dann in kochendem Salzwasser ca. 8 Minuten garen. Abtropfen lassen und zusammen mit dem Mais, Tunfisch und Schafskäse auf der Pizza verteilen. Und zwar am besten so, dass einzelne Stücke, so belegt werden, wie jeder sie am liebsten mag. So sind an Ende jedenfalls alle zufrieden. Das tolle an Pizza ist ja gerade, dass einfach bun draufwerfen kann, was man gerne isst :-) . Jedenfalls gehört für uns am Ende natürlich noch geriebener Käse oben drauf.

Die Pizza im vorgeheizten Backofen bei ca. 200°C  Ober/Unterhitze etwa 20-25 Minuten lang backen und danach darf jeder sein Pizzastück genießen! :-)

Viel Spaß beim Nachkochen! :-)

Ein toller Geburtstag

Am Mittwoch war es so weit: Meine kleine Cathi hatte ihren dritten Geburtstag. Ich bin gestern nicht mehr dazu gekommen, davon zu berichten, aber dafür möchte ich heute erzählen wie schön der Geburstag war. ;-)

Mein Mann hat sich absichtlich erst ein bisschen später auf den Weg zur Arbeit gemacht, damit wir die Kleine zusammen wecken können. Sie war schon wach, als wir singen ins Zimmer kamen und hat ganz große Augen gemacht, als wir ein Geburtstagslied singend in ihr Zimmer kamen – offensichtlich kam ihr diese Situation ein wenig seltsam vor ;-) . Aber sie hat sich gefreut, vor allen Ding weil ihr Papa noch da war und der hat sie dann auch runter ins Wohnzimmer getragen, wo wir die Geschenke stehen hatten. Am Abend zuvor hatten wir die Möbel bereits aufgebaut, weil wir uns dachten, das ist schöner für sie – und es wäre ja auch albern gewesen diese vier großen Pakete zu verpacken. Wir hatten ihr dann noch zwei kleine Geschenke gekauft: Ein Puzzle und das Buch “Conni kommt in den Kindergarten”. Anschließend hatten wir noch genug Zeit, zusammen zu frühstücken.

Als meine Mann dann schließlich zur Arbeit los musste, wollte sie sich vor allem anderen erstmal ihr neues Conni-Buch vorlesen lassen. Es kam gar nicht in Frage, dass ich sie zuerst umziehe ;-) . Ich mag die Conni-Bücher ja sehr, besonders weil Conni mitwächst und Alltagsgeschichten erzählt, wie sie jedes Kind mal erlebt.

Die nächsten Stunden vergingen ziemlich fix, ich hatte noch die letzten Vorbereitungen zu machen, Cathi hat ein Hörspiel gehört und dann standen um 3 ja auch schon die ersten Gäste vor der Tür. Am Ende waren wir zu viert, weil eine Mama leider absagen musste. Wie ich es mir ja schon gedacht hatte, waren die Kinder an dem Kuchen überhaupt nicht interessiert. Sie sind erstmal gleich in den Garten und ab in die Sandkiste, es war ja noch richtig schönes Wetter. Und wir Mütter haben einen richtig schönen Kaffeeklatsch abgehalten ;-) . Cathi hat übrigens auch richtig schöne Geschenke bekommen. Oma, Opa und alle anderen Verwandten kommen ja erst am Wochenende, wenn mein Mann nicht arbeiten muss – ihr neue Kindergartentasche hat sie also noch gar nicht zu Gesicht bekommen. Aber eine der anderen Mütter wusste, dass wir ihr die KiGa-Tasche von die Spiegelburg ausgesucht hatten und hat Cathi ein niedliches Kuscheltier, passend zu der Tasche geschenkt:


Das ist Ente “Lotte” von Die Spiegelburg. Sie gehört zu der Serie “Die lieben Sieben” – das ist auch das Motiv von Cathis zukünftiger Kindergartentasche. Das Kuscheltier ist sicher ein toller Begleiter für den Kindergarten. Cathi hat sie jedenfalls sofort lieb gewonnen und gibt sie bestimmt nicht so schnell wieder her :-) . Wenn sie einmal an einem Kuscheltier hängt, dann auch eine ganze Weile.

Dann passierte es plötzlich – es kam ein richtig doller Schauer vom Himmel. Dann war das mit dem draußen spielen für den Tag gelaufen. Ein Glück hatte ich Spiele vorbereitet ;-) . Aber bevor ich überhaupt einen Vorschlag machen konnte, haben die kleinen Zwerge sich erstmal auf ihr eigenes Buffet gestürzt und – ich war fast erstaunt – die gesunden Sachen, also das Obst, war gleich zuerst weg :-) . Als Spiel haben sie sich schließlich für das Tisch-Sets basteln entschieden. Das kam wirklich gut an und jedes Kind hat in den nächsten gut 20 Minuten sein eigenes Kunstwerk geschaffen, dass ich im Anschluss daran mit der Folie beklebt habe. An den anderen Spielen waren sie dann allerdings nicht mehr interessiert, das Spielzeug von Cathi war einfach spannender. Fand ich auch nicht schlimm, so hatte ich immerhin Zeit, mich noch ein wenig mit den anderen Müttern zu unterhalten. Natürlich gabs auch ein paar Tränen (“Mami, Basti hat mir das Auto weggenommen!”), aber sonst lief alles glatt :-) .

Zum Abendbort gab es übrigens belegte Brote und Würstchen für alle und damit waren auch alle glücklich. Zum Abschied gabs noch das kleine Geschenk, dass sie sich eigentlich beim Topfschlagen verdienen sollten ;-) – ein paar Süßigkeiten, einen hübschen Stift und einen Sticker.

Ich sage euch – Cathi war am Abend wirklich erledigt. Und dann muss sie da am Wochenende auch nochmal durch. Aber sie freut sich natürlich schon darauf, Oma, Opa und ihre Cusinen zu sehen. :-)

 

Backe Backe Geburtstagskuchen – Maulwurfkuchen

Ich habe mir einen tollen Kuchen  ausgesucht, der nicht nur lecker schmeckt, sondern auch toll aussieht. Und natürlich werde ich euch auch heute wieder daran teilhaben lassen, wie ich ihn nachher zubereiten werde ;-) . Also, am besten legen wir gleich los:

Maulwurfkuchen

Zutatenliste

Für den Teig:

100 g   Butter
120 g   Zucker
150 g   Mehl
30 g     Kakao
1 TL     Backpulver
2          Eier
75 ml    Milch

Für die Füllung:

3        Bananen
60 g   Schokoraspeln
2        Becher Sahne
2 Pk.  Sahnesteif

Zubereitung

Zuerst müsst ihr aus Butter, Mehl, Kakao, Backpulver, Eier und Milch einen Rührteig herstellen. Fettet eine Springform (26 cm) ein, füllt den Teig ein und backt ihn 30 Minuten bei 170°C.

Lasst den Boden nach dem Backen eine Weile abkühlen und legt ihn  auf eine Tortenplatte. Mit einem Esslöffel höhlt ihr ihn 1/2 cm tief aus – dabei einen Rand von 2 cm stehen lassen. Die Krümel zerkleinert ihr grob in einer Schüssel. Danach schält ihr die Bananen, halbiert die der Länge nach und legt sie mit der flachen Seite auf den ausgehöhlten Boden.

Jetzt geht es an die Füllung. Dafür schlagt ihr die Sahne mit Sahnesteif steif und hebt die Schokoraspeln unter. Diese Sahnecreme müsst ihr nun kuppelartig (wie einen Maulwurfshügel) auf den Boden streichen. Abschließend bestreut ihr ihn dicht mit den vorbereiteten Gebäckkrümeln. Dann muss der Kuchen nur noch für ca. zwei Stunden in den Kühlschrank und schon ist habt ihr einen leckeren Kuchen der auch noch richtig was hermacht.

Tipp: Manchmal findet man so kleine Maulwürfe aus Marzipan – oder man kann sie auch selber herstellen. Damit kann man den Kuchen hübsch verzieren.

Wie immer wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken!

Der Kuchen ist ürbigens nicht für die Kinder gedacht. Auf den Kindergeburstagen, die ich bisher so erlebt habe, wurde der Kuchen von den Kindern nämlich in der Regel verschmäht ;-) – die haben meistens einfach gar keine Lust sich so lange hinzusetzen und bewusst Kuchen zu essen. Deshalb stelle ich für die Kinder hauptsächlich Süßigkeiten und Obst hin – Schokoküsse, Kekse, Sesamstangen, Äpfel, Weintrauben usw. Und den Kuchen werde ich zusammen mit den Müttern genießen :-) .

Spiele für den Kindergeburtstag

Gestern hab ich es dann auch tatsächlich noch geschafft, mir ein paar tolle Spiele für den Kindergeburtstag aus dem Internet zu suchen, auch wenn das für Kinder ab 3 Jahre gar nicht so einfach war. Leider habe ich von euch ja (noch) keine Vorschlage erhalten – ich sehe schon, ihr findet das Thema genauso schwierig wie ich ;-) . Also, dann hoffe ich mal, dass für euren nächsten Kindergeburtstag auch ein paar tolle Spiele dabei sind, die euch gefallen: :-)

Was ist im Beutel?

Ihr braucht:

  • einen Leinenbeutel
  • Alltagsgegenstände, die erfühlt werden können

Dieses Spiel geht ganz leicht. Ihr tut einfach einen Alltagsgegenstände (z.B. Haarbüste, Banane, Apfel, einen Stein…) in einen Leinenbeutel und jedes Kind muss mit der Hand hineingreifen und “erfühlen”, um was es sich handelt. Wenn es geraten hat, darf es den Gegenstand heraus ziehen und es wird geguckt, ob das Kind recht hatte. Als Belohnung kann man zum Beispiel eine besondere Süßigkeit verteilen. Dann ist der Nächste an der Reihe.

Tisch-Sets basteln

Ihr braucht:

  • Tonpapierbögen
  • Buntstifte, Filzer, Wachsmaler
  • Sticker
  • Stanzer für verschiedene Formen (Herzen, Sternchen, Teddys…)
  • Kleber
  • buntes Papier
  • transparente, selbstklebende Buchfolie

Jedes Kind bekommt einen Bogen Tonpapier und kann diesen nach Herzenslust bemalen, bekleben und verzieren. Gerade für Kinder, die noch nicht so gut malen können, eignen sich die Sticker und ausgestanzte Figuren auf buntem Papier besonders gut. Wenn das Bild fertig ist, wird es von Vorder- und Rückseite mit der Buchfolie beklebt – am besten lässt man den Rand etwas überstehen. Schon haben die Kinder ein selbstgemachtes, abwaschbares Tischset, das sie am Ende natürlich mit nach Hause nehmen können.

Topfschlagen

Ihr braucht:

  • einen Topf oder eine Platikschüssel (dann ist es nicht ganz so laut beim Draufklopfen)
  • einen großen Holz- oder Plastiklöffel
  • kleine Geschenke

Diesen Klassiker kennt sicher jeder. Bei diesem Spiel kommt jedes Kind einmal dran und muss sein Geschenk finden, dass unter einem Topf verborgen ist. Dafür werden dem Kind die Augen verbunden. Der Topf wird an einer Stelle im Raum auf dem Boden plaziert und das kleine Geschenk darunter versteckt. Das Kind mit den verbundenen Augen bekommt nun einen Löffel in die Hand, mit dem es auf allen Vieren auf die Suche nach dem Topf geht, indem es mit dem Löffel den Boden abklopft. Alle anderen rufen derweil zu „heiß“ wenn der Topf immer näher kommt und „kalt“, wenn sich das Kind vom Topf entfernt. Wenn der Topf gefunden wurde, darf das Kind sich über sein  geschenk freuen und der Nächste ist dran.

Soo, das ist so das, was ich beim Durchstöbern des Internets gefunden habe. Ich denke, drei Spiele reichen auf jeden Fall – wenn ich ehrlich bin, dann glaube ich gar nicht, dass die Kinder besonderes Interesse an den Spielen zeigen werden. Vielleicht sind sie dafür einfach noch zu klein und wenn schönes Wetter ist, dann werden sie mit Sicherheit sowieso lieber draußen spielen. Da hab ich dann natürlich nichts gegen, aber für den Fall, dass es regnet oder den Kindern langweilig werden sollte, möchte ich schon etwas in der Hinterhand haben. Ansonsten hebe ich mir die Spiele einfach für nächstes Jahr auf :-) .

Falls ihr schon Erfahrungen gemacht habt, ob und welche Spiele auf einem Kindergeburtstag gut ankommen, dürft ihr es mir gerne immer noch mitteilen! :-)

Die letzten Vorbereitungen auf den Geburtstag

Die letzten Vorbereitungen… hmm, das klingt so, als wenn ich schon besonders weit gekommen wäre. ;-) Leider bin ich das nicht, aber an diesem Wochenende wird sich das ändern! Morgen liefern mein Mann und ich Cathi bei meiner Mutter ab. Unsere Kleine freut sich schon auf einen ganzen Tag, den sie bei Oma und Opa verbringen darf – und zum Mittagessen hat Oma ihr Pfannkuchen versprochen, hat sie mir heute morgen erzählt ;-) . Na ja, mein Mann und ich werden dann erstmal zu IKEA aufbrechen und endlich mal die Möbel kaufen. Ein Glück, dass man online schon einsehen kann, dass die MAMMUT-Serie bei unserem IKEA vorrätig ist. Das wärs ja noch gewesen, wenn wir nächste Woche noch ohne GEschenk dagestanden hätten. Die Tasche für den Kindergarten ist auch schon entschieden. Die Wahl ist auf die Umhängetasche gefallen, allerdings weniger aus funktionalen Gründen als einfach deshalb, weil meine Mutter sie ein klein wenig hübscher fand. Die kommt hoffentlich auch schon morgen oder Montag an.

Was gibt es dann noch zu tun? Wir werden Einkaufen fahren müssen, um Zutaten für den Kuchen zu kaufen, den ich Backen möchte, ein bisschen Deko und vielleicht noch eine Kleinigkeit als Geschenk, mit dem sie auch direkt spielen kann. Ach ja, und die Wackelaugen für das Kastanienfiguren basteln darf ich natürlich nicht vergessen. :-)

Außerdem wollte ich ja noch zwei oder drei Geburtstagsspiele spiele raussuchen, mit dem ich die Kinder im Fall von schlechtem Wetter beschäftigen kann. Das mache ich dann am besten am Sonntag, denke ich mal. Oder hat vielleicht jemand von euch Vorschläge? Tolle Spiele, die für eine Altersgruppe von 2 bis 4 Jahren gut geeignet und auch schon erprobt sind – das wäre genau richtig ;-) . Also: Scheut euch nicht, mir mit einem Kommentar von euren Geburtstagshits zu berichten!

Ausflug zum Spielplatz

Was für ein schöner Tag, nicht wahr? Bei uns hat die Sonne heute nur so vom Himmel gestrahlt und sie hat sogar leicht gewärmt. Das Wetter weiß doch wirklich nicht, was es will im Moment. Aber so wie heute, ist es mir schon recht – ein goldener Herbst ;-) . Und das war auch gut so. Denn als ich heute anfangen wollte, mit meiner Tochter die Kastanien-Tiere und Gespenster zu basteln, musste ich leider feststellen, dass mir die Wackelaugen ausgegangen sind. Da werd ich wohl erstmal in die Stadt müssen, um welche im Bastelladen zu kaufen und die Kastanien-Kunstwerke müssen noch ein wenig warten.

Damit Cathi nicht so enttäuscht ist, hab ich ihr ihre Finkid Zwergen-Fleecejacke übergeworfen (die in den letzten Tagen schon sehr häufig getragen wurde :-) ) und bin mit ihr auf den Spielplatz gegangen. Das war wirklich eine gute Entscheidung und besser, als wenn wir den ganzen Tag nur hier zu Hause verbracht hätten. Als meine Kleine Rutschen wollte, musste ich mich an den einen Artikel erinnern, von dem ich ja auch in meinem blog berichtet hatte (s. Freies Spielen). In dem wurde ja gesagt, das man Kinder nicht unten an der Rutsche auffangen soll. Und dann kam mir der Gedanke, dass im Kindergarten auch nicht immer jemand da stehen wird, der Cathi auffangen kann. Und dann hab ich es tatsächlich getan – ich hab mich einfach auf die Schaukel gesetzt und sie alleine rutschen lassen :-) . Natürlich nur auf der kleinen Rutsche. Und dann ist sie auch schon zum Schaukeltier gelaufen, hat es geschafft alleine draufzukrabbeln und ist geschaukelt – ein Glück, dass die bei uns so eine stabile Feder haben, allerdings macht es das auch schwieriger für Kinder, damit zu schaukeln. In dem Moment war ich nicht nur stolz auf mich, weil ich ruhig geblieben war und nicht sofort zu Hilfe geeilt bin, sondern in erster Linie natürlich auf meine Tochter. Weil es mich doch immer wieder überrascht, wie selbstständig Kinder in diesem Alter schon sein können. Nach dem Schaukelpferd ist sie allerdings wieder zu mir gekommen. Und natürlich war das völlig in Ordnung, schließlich bin ich ja mit ihr zum Spielplatz gegangen, um mit ihr zusammen Zeit zu verbringen. Aber dieser Tag hat uns beiden auf jeden Fall mehr Sicherheit gegeben. Cathi, weil sie erfahren hat, dass sie vieles auch schon alleine schaffen kann. Und mir in Bezug auf die bevorstehende Kindergartenzeit, in der ich nicht mehr den gesamten Tag in ihrer Nähe sein werde.

Basteln mit Kastanien

In zwei Tagen ist Herbstanfang! Und was gibt es schöneres als zu Basteln und die Wohnung zu dekorieren, um sich darauf einzustellen? Genau, gar nichts! ;-)

Neben dem Parkplatz, auf dem wir unser Auto immer abstellen, ist ein kleiner Park in dem ein großer Kastanienbaum steht. Da bin ich auf dem Rückweg vorbei gegangen und hab ein paar Kastanien gesammelt. Wobei ein paar untertrieben ist – am Ende hatten wir einen halben Leinbeutel voll. Und das schönste war, dass so gut wie alle noch komplett heile waren und richtig geglänzt haben.

Ich hab mich zu Hause noch an den Computer gesetzt und mal ein bisschen nach Basteltipps gesucht. Ich bin auch fündig geworden, und die, die mir am besten gefallen haben, möchte ich euch hier vorstellen!

Da der Herbst für uns im Zeichen des Kürbisses und Halloween steht, habe ich mir ein paar paar gruuuseligen Gestalten ausgesucht ;-) :

Kastanien-Spinnen

Ihr braucht:

  • Kastanien
  • Zahnstocher
  • Wackelaugen

Man sucht sich eine Kastanie aus, die einen tollen Spinnenkörper ergibt. Dann nimmt man 8 Streichhölzer und knickt sie in der Mitte ganz leicht ein ohne sie durchzubrechen. Diese steckt man dann seitlich als Beine in die Kastanie – von jeder Seite 4 natürlich :-) . Dann ist die Spinne auch schon so gut wie fertig. Damit sie besonders lustig aussieht, klebt man noch Wackelaugen drauf. Und da acht Stück wahrscheinlich nicht so gut auf eine Kastanie passen, würde ich sagen, zwei reichen aus ;-) .

Kastanien-Gespester

Ihr braucht:

  • Kastanien
  • Tüllstoff (am besten in weiß)
  • Bindfaden
  • Draht

Man nimmt eine Kastanie und legt sie auf ein Stück Tüllstoff. Diesen bindet man unter der Kastanie zusammen, so dass sie den Kopf des kleinen Gespenstes bildet. Und da die Gespenster sich besonders gut machen, wenn man sie aufhängt, so als würden sie durch die Wohnung fliegen, kann man ein Stück Draht durch den Tüllstoff ziehen und oben zusammendrehen.

Diese Ideen fand ich besonders toll für den Herbst. Natürlich sollte einen das nicht davon abhalten, auch kompliziertere Figuren zu basteln, für die man mehrere Kastanien braucht – Männchen oder Tiere zum Beispiel. Dafür finde ich es auch besonders schön, die Figuren mit Filzstücken zu verzieren. So bekommt ein Löwe zum Beispiel eine ganz tolle Mähne und der Elefant große Ohren und einen Rüssel. Dann kann man dern ganzen Zoo an Tieren auch mal auseinander halten ;-) . Und zusammen mit dem Wackelaugen sehen wie sowieso immer besonders witzig aus. Mehr dazu findet ihr auch hier.

Ich wüsche euch viel Spaß beim Sammeln und Basteln ;-)

Drunter & Drüber

Bei uns geht im Moment wirklich alles drunter und drüber. Es gibt jetzt so viel zu Planen: Cathis Geburtstag rückt immer näher und ich hab mir bisher weder Gedanken um Deko, noch um Kuchen oder um Spiele gemacht. Zu meiner Schande muss ich auch gestehen, dass ich diesmal keine hübschen Einladungen gebastelt habe, sondern die Gäste bloß mündlich eingeladen habe. Ich hatte einfach keine Zeit dafür, dabei mache ich das immer so gerne. Es gibt da total schöne Ideen für kreative Einladungen. Na ja, ich nehme an die Gäste werden es mir verzeihen. Dann ist da natürlich noch die Sache mit dem Kindergarten, für den ich noch die passende Ausstattung einkaufen muss (Sportschuhe, Sportbeutel, Gummistiefel und so weiter…). Außerdem hatte ich meiner Tochter vesprochen mit ihr zusammen Herbstdeko zu basteln, denn es fallen ja jetzt schon die ersten Kastanien von den Bäumen und ich hatte mir überlegt, solche Steckfiguren zu basteln. Davon könnte ich am Ende auch ein paar in der Wohnung aufstellen – zu den hoffentlich bald vorhandenen Kürbissen usw. ;-) Mal sehen, ob ich das nicht doch irgendwie in den nächsten Tagen schaffe, um Cathi ein wenig abzulenken. Ich will auf keinen Fall, dass meine Kleine merkt, dass ich hier gerade ein wenig in Stress verfalle. Schließlich soll sie ihren Geburtstag und den Kindergarten ganz entspannt angehen. Das wird alles noch aufregend genug. :-)

Aber ganz so große Sorgen sollte ich mir da glaub ich nicht machen. Meine kleine Maus ist zum Glück kein besonders empfindliches oder sensibles Mädchen. Ich denke, sie wird gut damit umgehen können. Gestern haben mein Mann und ich beim Abendbrot mit ihr über den Kindergarten gesprochen, dass es jetzt bald losgeht und was sie da so erwartet. Und ich war wirklich erleichtert zu sehen, dass sie sich schon darauf freut. Wobei man natürlich bedenken muss, dass sie diese Situation noch gar nicht voll einschätzen kann. Dafür ist sie einfach noch zu klein – aber möglichweise ist es ja auch ein Vorteil, dass Kinder noch nicht so weit in die Zukunft denken und planen.

Soo, für einen längeren blog-Eintrag hab ich heute leider keine Zeit, ihr wisst ja – es gibt viel zu tun hier ;-) .

Kindergartentaschen

Um Kinder für den Kindergartenstart perfekt auszurüsten, gehört eine Kindergartentasche dazu. Ich habe am Wochenende im Internet ein wenig nach einer tollen Kindergartentasche gestöbert.

Ich war wirklich überrascht, wie schnell ich fündig geworden bin. Es gibt wirklich eine Menge sehr sehr schöner KiGa-Taschen zur Auswahl. Rucksäcke, Umhängetaschen… ich kann mich noch gar nicht entscheiden, was ich besser finde. Allerdings habe ich mich schon für ein Design entschieden:

  
Dei beiden Modelle meiner Wahl sind die Kindergartentasche oder der Kindergartenrucksack von Die Spiegelburg. Ich finde die Farben bei beiden Modellen einfach super schön und frühlich und “Die lieben Sieben” finde ich sowieso total klasse. Die Spiegelburg ist außerdem für hochwertige Qualität bekannt. Da kann ich mir sicher sein, dass die Tasche auch die gesamte Kindergartenzeit hält – und das sind immerhin drei Jahre. Jetzt muss ich mich nur noch zwischen entscheiden ob Rucksack oder Umhängetasche :-) .  Die Hauptsache ist doch, dass eine Kindergartentasche genug Platz bietet für Trinkflasche, Brotdose und ab und zu noch ein paar Turnsachen. Und ich denke, dafür sind beide Taschen optimal. Mal sehen, auf welche der beiden Taschen am Ende die Wahl fällt ;-) .

 

 

Im Kindergarten, im Kindergarten…

… da fangen alle mal als kleine Leute an. Kennt ihr das Lied von Rolf Zuckowski?

Irgendwann muss sich jeder damit auseinandersetzen, welcher Kindergarten für sein Kind der richtige ist. Ich berichte euch etwas über den KiGa Regenbogen, der hier einen sehr guten Ruf hat. Die Gruppen sind nicht zu groß, die Kinder haben viel Platz zum Spielen – drinnen aber vor allen Dingen auch draußen, es gibt eine Kuschelecke, in der die Kinder sich zurückziehen können und in der auch vorgelesen wird. Es gibt eine Turnhalle mit entsprechendem Sportangebot, eine sehr schöne Bastelecke und einen kleinen Garten in dem Kräuter angepflanzt werden.

Auch das pädagogische Konzept, dass sie mal vorgestellt haben, gefällt mir sehr gut. Es folgt zwar keiner bestimmten Linie, wie z.B. ein Waldorf oder ein Wald-Kindergarten, aber es baut trotzdem auf bestimmten Grundsteinen auf. Ist ja auch ganz normal, dass ein Kindergarten ein Erziehungskonzept hat. Was mir persönlich sehr gut gefällt ist, dass auf die Einbindung der Eltern großen Wert gelegt wird. Der Kindergarten ist schließlich nicht dazu da, die Kinder für ein paar Stunden am Tag „abzuschieben“ – und jeder sollte irgendeine Möglichkeit und ein bisschen Zeit zu finden, den Kindergarten für die Kinder noch toller und besser zu machen. Zum Beispiel, wenn man auf Ausflüge mitkommt, damit gewährleistet werden kann, dass auf alle Kinder gut aufgepasst wird. Natürlich bieten Kindergärten heutzutage auch Frühförderung an, in ganz verschiedenen Bereichen, bei uns z.B. auch Musik, was ich sehr schön finde. Ich denke, dass es ganz wichtig ist, die persönlichen Stärken eines Kindes zu fördern und auszubauen und gleichzeitig genügend auf die Schwächen einzugehen und Hilfestellung zu geben.